Friederike Becht

Schauspielerin
(c) Cara Wanderer

Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß:
Ein guter Film braucht…  eine Idee, die zur Vision wird – und mindestens eine Handvoll Verrückter, die aus diesem Hirngespinst einen Film machen wollen.
Eine gute SchauspielerIn braucht… Durchlässigkeit, Spielfreude, Autonomie und Mut, dem Moment mehr zu vertrauen als dem Einstudierten.
Ein guter Tag braucht…Immer Liebe.

Friederike beeindruckt am Theater, in Kino und Fernsehen gleichermaßen. 2008 feiert sie ihr Kino-Debüt als Angela Berg in der internationalen Ko-Produktion „Der Vorleser“ (R. Stephen Daldry), die u.a. als Bester Film für den Oscar nominiert ist. Ein Jahr später steht sie neben Matthias Schweighöfer in dem Fernsehdrama „Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki“ (R. Dror Zahavi) vor der Kamera. In dem preisgekrönten Biopic „Hannah Arendt“ (R. Margarethe von Trotta) teilt sie sich 2012 die Rolle der Titelfigur mit Hauptdarstellerin Barbara Sukowa. Es folgen eigene Hauptrollen, wie die in „Käthe Kruse“, „So laut du kannst“ und „Im Rausch“. 2022 wird sie für ihre Rolle der Sonja „Sunny“ Becker in der ARD-Miniserie „Schneller als die Angst“ mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. In dem Kinofilm „Das Verschwinden des Josef Mengele“ (R. Kirill Serebrennikow) spielt sie 2025 neben August Diehl. Ihr nächstes Projekt ist die Hauptrolle der Schriftstellerin Lisa Konrad in der Netflix-Serie „Die Falle“ neben Hans Löw und Matthias Brandt. Seit 2011 ist sie außerdem festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum.

(c) Cara Wanderer

Sprachen Deutsch, Englisch
Geboren in  Bad Bergzabern, Rheinland-Pfalz
Lebt in Bochum
Auszeichnungen Deutscher Fernsehpreis 2022