Esther Schweins

Moderatorin, Schauspielerin, Regisseurin
© Jennifer Fey

Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß:

Ein guter Film braucht… Menschen, -ein jeder mit seinem Können-, die sich vom Funken der ersten Idee an, mit Enthusiasmus, leidenschaftlich für ihn engagieren. Er braucht, so oft gehört, dass es zu simpel anmuten mag, aber immer! ein gutes Drehbuch. Er braucht den Willen die Wirklichkeit abzubilden und/oder diese zu übertreffen, zu erfinden ohne zu verraten und das Wissen darüber, als Kunstform doch nur über einen gut organisierten Verrat an der Wirklichkeit zu existieren. Er braucht Wahrhaftigkeit in der Überhöhung und Poesie, wo es existenziell wird. Plausibilität im Unglaublichen, Abwegigen, selbst und gerade, wenn er Paradoxes verhandelt. Präzision in jedem Moment seiner Entstehung, auch weil die Freiheit in der Kunst einen Plan, ja, einen festen Rahmen braucht, um das Licht der Welt zu erblicken und uns mit diesen einzigartigen, nie nachvollziehbaren Augenblicken beschenkt, die dem „Wunder des Obwohls oder Trotzdems“ zu verdanken sind. Ein guter Film braucht viel und wenig von allem, je nachdem, auch in Bezug auf seine Finanzierung. Ein guter Film braucht immer Liebe auf allen Ebenen. Was er nicht braucht um zu berühren, sich einzuprägen in die Erinnerung, das Bewusstsein, die Seele gar, was er nicht braucht, um ein guter Film zu sein, ist kommerzieller Erfolg.

Eine gute Schauspielerin braucht… Einen guten Film, in dem sie eine Rolle spielt.

Ein guter Tag braucht… Liebe, Licht und Lis.

Von 1993 bis 1998 ist Esther im Ensemble der Comedy-Show „RTL Samstag Nacht“. Sie spielt in über 40 Film- und Fernsehproduktionen. 2019 präsentiert sie in der NDR-Sendung „Mehr wissen – besser leben“ eine Reportage zu den Themen Plastikwahnsinn, Lebensmittelverschwendung und Wegwerfmode. In der ZDF-Serie „Blutige Anfänger“ ist sie als Kriminalpsychologin und in der ARD-Reihe „Die Kanzlei“ als Staatsanwältin zu sehen. Im Podcast „Unglaublich krank – Patienten ohne Diagnose“ analysiert sie gemeinsam mit Dr. Martin Mücke seltene Erkrankungen. Im Herbst 2022 ist sie in dem Kinofilm „Love Machine 2“ zu sehen, außerdem kommt das Ensemble von „RTL Samstag Nacht“ im Oktober zu einer einmaligen Revival-Show zusammen.

© Jennifer Fey

Sprachen Deutsch, Englisch
Geboren in Oberhausen
Lebt in Mallorca und Berlin
Themen Glaube, Umwelt, Nachhaltigkeit, Ernährung
Auszeichnungen Bambi (1994), Bayrischer Fernsehpreis (1994)

Schauspiel (Auswahl)
Kino
2021 Lucy ist jetzt Gangster, Regie: Till Endemann
2021 Love Machine 2, Regie: Andreas Schmied
2020 Caveman, Regie: Laura Lackmann
2019 Rate your Date, Regie: David Dietl
2015 Mara und der Feuerbringer, Regie: Tommy Krappweiss
2006 Die Anruferin, Regie: Felix Randau
2001-2007 Shrek – Der tollkühne Held, Regie: Andrew Adamson, Vicky Jenson / Stimme der Prinzessin Fiona

Fernsehen
2019 – heute Blutige Anfänger / ZDF
2019 – heute Die Kanzlei / ARD
2021 Wilsberg – Gene lügen nicht, Regie: Philipp Osthus / ZDF
2018 Die Hälfte der Welt gehört uns – Als Frauen das Wahlrecht erkämpften, Regie: Annette Baumeister / WDR/ARD
2017 Zaun an Zaun, Regie: Peter Gersina / ARD