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DAVID ROTT

 Zwei oder drei Dinge, die ich von ihm weiß:

Ein guter Schauspieler braucht… Selbstvergessenheit und Präzision.

Ein guter Film braucht…Sog.

Ein guter Tag braucht… Lachen.

 

Mit 19 geht der 1977 in Leverkusen geborene David Rott nach Wien, um dort am Max-Reinhardt-Seminar in der Meisterklasse von Klaus Maria Brandauer Schauspiel zu studieren. Nach seinem Abschluss wird Rott für zwei Spielzeiten Ensemblemitglied des Burgtheaters. Hier ist er unter anderem in Christina Paulhofers Inszenierung von Wedekinds „Frühlings Erwachen“ zu sehen. Bereits 2001 zeichnet ihn die Zeitschrift Theater heute als besten Nachwuchsdarsteller aus.

Bis 2003 folgen Engagements bei den Bregenzer Festspielen, den Wiener Festwochen sowie am Deutschen Theater in Berlin, wo Rott in „Trauer muss Elektra tragen“ von Konstanze Lauterbach mitwirkt. Von 2003 bis 2005 ist er wiederum festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich, wo ihn in „The Mercy Seat“ von Neil LaBute erneut Christina Paulhofer inszeniert. Neben zahlreichen anderen Engagements ist er von 2008 bis 2011 als Romeo in „Romeo und Julia“ im Münchner Residenztheater zu sehen.

In seine Züricher Zeit fällt 2003 sein Filmdebüt in Marco Kreuzpaintners GANZ UND GAR, wofür er beim Max-Ophüls-Festival als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet wird. Es folgten weitere Rollen in Film- und Fernsehproduktionen; darunter in Sherry Hormanns Coming-Out-Komödie MÄNNER WIE WIR (2004), in PLAYA DEL FUTURO (2005) von Peter Lichtefeld, in SISI (2009), wo er Kaiser Franz Joseph spielt. Für seine Interpretation des jungen Udo Jürgens in der mehrfach ausgezeichneten Produktion DER MANN MIT DEM FAGOTT (2011) erhält er 2013 den Golden Panda Award als Bester Schauspieler.

2016 ist David Rott im Kino in WAS UNS NICHT UMBRINGT von Sandra Nettelbeck zu sehen. Im September 2017 startete die erste Staffel von BAD COP bei RTL, in der Rott den Gangster Jan Starck gibt, der die Identität seines toten Zwillingsbruders, Polizeikommissar Jesko Starck, annimmt.

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© Malte Jäger und Georg Wendt