BuB_Lola

Von Bienen und Blumen

“Von Bienen und Blumen” ist ein mit sonnigen Bildern illustriertes Portrait einer Gruppe Städter, die sich in unbekannte Welten aufmachen und versuchen auf dem Land heimisch zu werden. Pflügen, sähen, pflanzen, Viehwirtschaft, schlachten, ernten und die größte Herausforderung von allen: mit den Einheimischen zurecht kommen. Denn zum einen waren die schon immer hier und zum zweiten wissen die Dinge, die unabdingbar sind, wenn man auf dem Land überleben will. Renates auf mehr als 2000 Folgen basierendem Wissen über die Daily Soap „Rote Rosen“ gehört allerdings nicht dazu, ist aber durchaus unterhaltsam. “Von Bienen und Blumen” erzählt seine Geschichten mit Trockenheit und Nonchalance, mit Mut zur Lücke – schließlich muss nicht immer alles ausgesprochen werden. Am Ende fügt sich sowieso alles zusammen, genauso wie das wilde Muster der bunten Bodenfliesen im Haus der Macherin von “Von Bienen und Blumen” Lola Randl. Auch die Sache mit ihren beiden Männern findet sich dann. “Von Bienen und Blumen” ist ein biografischer Dokumentarfilm. Das gibt es auch nicht so oft. Man könnte sogar sagen, “Von Bienen und Blumen” ist ein schicksalhafter Dokumentarfilm von und dann auch mit Lola Randl.

Der Film feiert auf dem Filmfest München seine Premiere in der Reihe „Neues Deutsches Kino“